Eine farbenfrohe, vielschichtige und unerwartete Wandmalerei der „Diktatur-Ära“ 1967-1974, ein faszinierendes Zeitdokument einer großen kulturellen Explosion, die gleichzeitig ein unerwarteter Triumph menschlicher Kreativität über die Unterdrückung war.
Das Big Bang beschreibt auf erzählerische Weise, wie sich Dutzende kreative Strömungen trafen, ausbrachen und koordinierten, um eine neue und gleichzeitig beeindruckende Welt zu formen, die in unserem kollektiven Bewusstsein vergessen und missverstanden bleibt. Ergebnis systematischer und multidimensionaler Forschung, die Werkzeuge wie historische und politische Analyse, polyphone Erzählung und biografischen Ansatz kombiniert, durchdringt es hartnäckig Stereotypen und entmystifiziert eine zentrale Periode der modernen griechischen Geschichte, wobei es unseren Blick vom Regime auf die Gesellschaft richtet.
Wie kann Kultur in den „dunklen“ Jahren der Diktatur gedeihen? Wie kann eine Epoche, die in unserem kollektiven Bewusstsein als „albtraumhafter kultureller Winter“ verzeichnet ist, in Wirklichkeit so bunt und hell gewesen sein? Wie verträgt sich Zensur mit Kreativität? Wie ist es möglich, diese Zeit immer noch so verzerrt zu bewerten? Warum wurde sie aus unserem Gedächtnis gelöscht? Was tragen wir letztlich noch aus jener Zeit in uns?
Das Big Bang bietet Antworten auf diese und viele weitere Fragen und korrigiert gleichzeitig eine große historische Ungerechtigkeit.
Ein Buch, das überraschen, vielleicht schockieren, erschüttern, diskutiert werden und inspirieren wird.