Beinhaltet wirtschaftliches Wachstum und sozialen Zusammenhalt; Hat es Bezug zum Schutz kritischer Infrastrukturen und zur Netzwerksicherheit; Nach 45 Jahren in der EWG/UE und der Bereitstellung von mehreren Milliarden Euro (aus Strukturfonds, ESPA, TAA) sollte unser Heimatland die grundlegenden Voraussetzungen erfüllen, um als „europäisch“ bezeichnet zu werden. Doch Griechenland ist nicht nur im Jahr 2025 kein „europäisches Land“, sondern flirtet in den letzten Jahren mit dem Titel „Staat - Paria“.
Die Entscheidung, dieses Werk zu verfassen, war eine Folge der Feststellung, dass Griechenland als staatliche Einheit von 200 Jahren keine Institutionen oder Strukturen besitzt, die notwendig sind, damit die öffentliche Verwaltung und die Justiz funktionieren. Gleichzeitig, wo es rudimentäre Institutionen gibt (Ministerien, Dienste, Regionen, Kommunalverwaltungen, unabhängige Behörden usw.), zeichnen sie sich je nach Fall durch vier Phänomene aus: a) Unterbesetzung, b) Unterfinanzierung, c) Korruption, d) Mangel an Strategie.
Während das Schreiben des Buches voranschritt, bestätigte sich unsere ursprüngliche Wahrnehmung vom „Staat - Paria“. Sei es aufgrund von Verzögerungen bei der Umsetzung von EU-Richtlinien, Bürokratie, Turkophobie, Korruption, Unwissenheit oder mangelnder Kultur – grundlegende Funktionen des Staates existieren nur auf dem Papier. Das Ergebnis dieser Situation ist, dass Griechenland zahlt: a) Geldstrafen und b) einen hohen Preis in Menschenleben.
Vom Fall des OPEKEPE bis zur Tragödie von Tempi, von der Abfallbewirtschaftung in Mati bis zur Meeresraumplanung in Libyen. Griechenland verletzt und blutet uns jeden Tag, während Dutzende von Fällen von der europäischen Staatsanwaltschaft untersucht werden oder den Weg vor Gericht gefunden haben. Wir wählten einen allegorischen Titel für dieses Werk „LAND DER WUNDER“, das auch als „LAND DER (W) WUNDER“ gelesen werden kann.
In einem Staat, der auf dem Prinzip „Wir gehen einfach mal und schauen, was passiert“ ohne Strategie und langfristige Planung funktioniert, der auf europäische Förderungen - Zuschüsse wartet, um grundlegende Funktionen zu finanzieren, und der sogar wegen der Reaktionen der Türkei auf Themen des harten Kerns staatlicher Souveränität zögert, stellt „LAND DER WUNDER“ einen Schlag ins Gesicht des Wählers - Steuerzahlers dar. Ein Buch, das den Spiegel des modernen Griechenlands zeigt, das der Grieche und die Griechin lesen sollten, besonders jene, die nicht in diesem Land leben wollen ... nur aus Zufall!