Die Kinder aus den Arbeiterwohnblocks im Norden von Bremen wissen, dass ihre Familien aus der Türkei, Russland, Albanien stammen. Mit Carla ist die Sache anders.
Ihre Großmutter, Mariam, kam in den 1960er Jahren als Arbeitsmigrantin aus Istanbul. Sie hat armenische Wurzeln, aber niemand in der Familie spricht offen darüber. Als Mariam stirbt, entdeckt Carla in ihrer Schublade eine Notiz mit einem weiblichen Namen, einem Armband und einer Adresse in Armenien.
Carla wird ihren Vater überzeugen, gemeinsam in eine Heimat zu reisen, die keiner von beiden je besucht hat. Dem Faden ihrer Familiengeschichte folgend, entdeckt Carla einen exotischen und wilden Orient.
Der Völkermord an den Armeniern, die Zerstörung von Smyrna, die Pogrome von 1955. Menschen, zerdrückt vor Angst vor nationalen Säuberungen, verbergen ihre Identität, sogar ihren Namen: „Auf der Straße nennen sie uns anders. Sei froh, dass du deinen Namen verstecken kannst“, sagt ihre Mutter zu Mariam.
Und dann kommen die Reihen unqualifizierter Arbeiter in den deutschen Fabriken, mit all ihren Ablegern des rassistischen Umgangs. Hinter den beeindruckend parallelen Geschichten von Armeniern und Griechen im 20. Jahrhundert spricht Zviertnia eine ganze Generation von Kindern und Enkeln migrantisierter Arbeiter.
Hersteller
Spezifikationen
- Verleger
- Loggia
- Verlage
- Loggia
- Typ
- Prosa
- Untertitel
- -
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 164
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 13x20 cm
- ISBN-13
- 9786185855109
Zusätzliche Spezifikationen
- Serie
- Jahrhundert
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