Die Diskussion über Postmodernität und Postmoderne ist eine Diskussion, die unvollständig geblieben ist – genauso wie, nach Ansicht vieler Denker, die Moderne und der Modernismus unvollständig geblieben sind.
Unser Schwerpunkt in diesem Buch liegt auf den Zusammenhängen, manchmal Überschneidungen, zwischen Ästhetik und Politik in der Postmoderne in einer Reihe wichtiger Bereiche der philosophischen Diskussion wie unter anderem Moral, Historizität, Differenz, Andereheit, Repräsentation, Subjekt.
Unsere wichtigsten Referenzen sind Jean-François Lyotard und Jean Baudrillard, daneben weniger bekannte postmoderne Philosophen wie Gianni Vattimo und Michel Maffesoli. Im Hinblick auf die kritische Bewertung des Postmodernen sprechen vor allem Frederick Jameson, Terry Eagleton und David Harvey.
Auf Ebene der Feldforschung werden ästhetische und politische Praktiken des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts dokumentiert und kommentiert, die in den ohnehin verschwommenen und flüssigen Rahmen des Postmodernismus passen könnten.
Letztlich lautet die ständig wiederkehrende Frage: Fundamentiert der Postmodernismus eine neue, besondere Beziehung zwischen Ästhetik und Politik durch die neuen Bedeutungszuweisungen, die er ihnen verleiht? Oder bleibt er ein bloßes Nachplappern des Relativismus, der die Philosophie nahezu seit ihren Anfängen plagt?
Hersteller
- Autor
- Iordanis Koumasidis
- Verleger
- Kedros
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 576
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789600455649
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