Die Poesie des streng Konkreten. Das systematisch organisierte Phonem. Wieder. Und dazu die Notwendigkeit, die unmissverständlich in ihrer Symbolisierung festgehalten werden muss.
Anna Vassiadis, eine schöpferische Wegbereiterin, arbeitet mit den tatsächlich verfügbaren Mitteln, die aus den Begegnungen mit dem Anderen stammen. Indem sie konsequent den schriftstellerischen Prinzipien treu bleibt, die sie selbst festgelegt hat, schlägt sie uns heute eine erneuerte Reihe von Aufzeichnungen, Umbrüchen, Aktualisierungen, aber auch grundliegenden Revolten gegen den liebgewonnenen thematischen Rahmen vor.
Ich behaupte, dass sie mehrfach zu diesem Ausbruch von Gustave Flaubert zurückgekehrt ist, wie er vor langem betont hat, beim Lesen seiner Ästhetischen Erziehung: „Lasst mich in Ruhe mit eurer schmutzigen Wirklichkeit! Was bedeutet Wirklichkeit? Andere sehen schwarz, andere blau, die Masse sieht Dummheiten. Nichts weniger Natürliches als Michelangelo, nichts Kraftvolleres!“.
Daher und die zugestandene ursprüngliche verbale Intensität, die sofort in den Gedichten der vorliegenden, sorgfältig ausgearbeiteten Sammlung erkennbar ist. Die Tatsache, dass unter anderem Anne Carson vertreten ist, verleiht dem Werk eine besonders produktive Dimension kontrollierter Intertextualität.
Hersteller
- Verleger
- Syrtari
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 82
- Veröffentlichungsdatum
- 01/12/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Nein
- ISBN-13
- 9786185763466
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