In Eine feministische, queere Abenteuergeschichte untersucht Ashley P. Jones, wie digitale Spiele politische Akte fördern und Veränderungen in der empirischen Welt anstoßen können. Online-Hasskampagnen wie GamerGate offenbaren, wie häufig Hassreden gegen Schöpfer und Spieler gerichtet sind, die sich mit Feminismus oder Queerness identifizieren, sowie ihre Verbündeten. Veränderungen, die speziell durch feministische und queere Spielmechaniken und -verfahren umgesetzt werden, können Gelegenheiten bieten, Marginalisierung und Giftigkeit in bestimmten Spielerfahrungen zu bekämpfen.
Um die in populären digitalen Spielen enthaltenen Ideologien sichtbar zu machen, konzentriert sich Jones auf die Verfahren und Mechaniken von Verkörperung, Scheitern, queerer Zukunftsvisionen und der Gemütlichkeit feministischer Spiele. Diese interaktiven Elemente stellen wesentliche Aspekte des Spielraums und der Erzählungen digitaler Spiele dar, sowohl innerhalb der Spielkulturen als auch in der empirischen Welt, da sie auf eine Akzeptanz von kritischem Metaspiel anspielen – eine Praxis, die Schöpfer und Spieler dazu ermutigt, über, um und innerhalb der Spiele nachzudenken.
Im Verlauf dieses Prozesses wird die persönliche Spielfähigkeit zu einem politischen Engagement durch Spielmechaniken und die Interpretationen der Spieler. Digitales Spielen fungiert somit als eine Form politischen Handelns. Themen, die untersucht werden, umfassen, wie Spiele und die Spielkultur inklusiver gestaltet werden können, auf welche Weise Spiele die Teilnahme verschiedener Gruppen fördern, und in welchem Ausmaß Spieldesign auf ideologische Strömungen außerhalb der digitalen Welt anwendbar ist. Jones skizziert diese Möglichkeiten anhand von Spieldurchläufen und Fallstudien zu beliebten Spielen wie Hue, Life Is Strange 2, Eine Totengräberin erzählt, Outer Wilds, The Stanley Parable, Untitled Goose Game und Was von Edith Finch übrig bleibt.
Indem sie das subversive Potenzial des Gaming in neue Richtungen lenkt, zeigt Eine feministische, queere Abenteuergeschichte, dass Spielen ein Vehikel für Bildung sein und dass Spiele das Potenzial haben, eine positive Akzeptanz feministischer und queerer Lebensweisen zu fördern.
Seiten: 180, Maße: 14x14cm
Hersteller
- Typ
- Politikwissenschaften, Anthropologie - Ethnologie, Biologie Naturwissenschaften, Kultur, Frau, Physik Naturwissenschaften, Chemie Naturwissenschaften
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 180
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 14x21.6 cm
- ISBN-13
- 9780807185728
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