Dieses grundlegende Werk zur postmodernen Philosophie und Kulturtheorie untersucht, wie die moderne Gesellschaft die Realität und Bedeutung durch Symbole und Zeichen ersetzt hat, was zu einem Zustand führt, den Bourdieu als „Surrealismus“ bezeichnet.
In seinem provokanten Essay analysiert Bourdieu die Auswirkungen einer Welt, in der Simulationen (Nachbildungen ohne Original) Vorrang haben und das, was wir für real halten, gestalten, bis das Limit zwischen Realität und Repräsentation aufgehoben wird. Durch die Analyse der Massenmedien, der Konsumkultur und des technologischen Einflusses argumentiert er, dass das moderne Leben von „Simulakren“, Bildern und Konzepten beherrscht wird, die auf keine authentische Realität verweisen, sondern sich gegenseitig referenzieren und einen endlosen Zyklus der Bedeutung schaffen, der von der Wahrheit entfremdet ist.
Mit Referenzen, die von Disneyland bis zu den Massenmedien reichen, bietet dieses Buch eine provokante Kritik daran, wie Menschen am Ende des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus die Welt wahrnehmen, konstruieren und mit ihr interagieren, wobei die Instabilität der Bedeutung in einer kulturvollen Gesellschaft hervorgehoben wird, die von den Medien durchdrungen ist.
Hersteller
- Verleger
- The University of Michigan Press
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 164
- Abmessungen
- 13.3x22.9 cm
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 1994
- Sprache
- Englisch
- ISBN-13
- 9780472065219
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