In der Küche des Zahnarztes Alzeándor di Luare verbirgt sich im Alltag mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Mit seiner Frau außer Haus und der Köchin Eutychia ständig präsent, werden die Balanceakte auf die Probe gestellt und die Grenzen zwischen Pflicht und Wunsch beginnen zu verschwimmen.
In einem Umfeld voller Andeutungen, Blicke und unvorhersehbarer Situationen verwandelt sich die Küche in eine Bühne für Missverständnisse, romantische Wendungen und komische Konflikte, wobei offenbart wird, dass nichts verborgen bleibt, wenn Menschen sich ihrer selbst stellen.
Geschrieben im Jahr 1859, bleibt das Werk erstaunlich aktuell und beleuchtet mit Sarkasmus und Zärtlichkeit die menschlichen Beziehungen, unausgesprochene Wünsche und Missverständnisse, die unerwartet entstehen.
„Bei der Erforschung der Übersetzung und der Regie des Werks tauchte ich in Archive, Bibliotheken, Inszenierungswissenschaft, Ikonographie, Artikel und Kritiken der Zeit ein und entdeckte, dass dieses Werk bei seiner ersten Aufführung einer wilden Zensur der Sitten unterlag, in einem Anfall von Heuchelei. […] Mit besonderer Rührung berühre ich das Originalmanuskript des Autors und entdecke die Eingriffe der Zensoren. Nach dem Vergleich und der Wiederherstellung des Originaltexts findet das Werk seine wahre Bedeutung und Form wieder. […] Es war uns, im Jahr 2008 im Theater der Tages, vorbehalten, erstmals […] ein Werk zu präsentieren, wie es vom Autor geschrieben wurde und das nie jemand so gesehen hat, nicht einmal der Autor selbst“, berichtet Andrómachi Montzoli, die die Übersetzung und die dramaturgische Bearbeitung des Textes übernommen hat.
„Le Vontvile ist für Labbis das häufigste Vorwand in den geistigen Spielen, es trägt nichts zur Handlung bei, sondern betont, unterstreicht und markiert eine Pause, in der sich der Protagonist persönlich äußert oder in Duetten, Trios usw. das Ende einer Szene oder sogar des Stücks zusammenfasst“, ergänzt Jacqueline Razgonnikoff im Nachwort des Textes, und Anna Sotríni „schließt mit den Worten: ‚Meine Hühnersuppe-Reise ist die kleinbürgerliche Gesellschaft und alle sozialen Schichten in einem Bild. Eugène Labbis ist kein Denker, der Systeme baut; er ist der Schöpfer, der Risse aufdeckt. Seine Farce ist nicht nur Komödie; sie ist ein Mechanismus.‘“
Hersteller
- Autor
- Eugène Labiche
- Verleger
- Kapa Ekdotiki
- Ursprünglicher Titel
- Reise um meinen Kochtopf
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 80
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2026
- Veröffentlichungsdatum
- 2026
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 17x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Nein
- Themen
- Architektur, Theater, Theorie & Geschichte der Kunst, Natur
- ISBN-13
- 9789606284908
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