Der Martsio G. Mian unternahm eine anspruchsvolle Reise von sechstausend Kilometern entlang des Wolga, wobei er die strengen Kontrollen russischer Geheimdienste umging.
Er wählte den Fluss – ein Symbol Russlands – als zentrales Element seiner Erzählung, da an seinen Ufern entscheidende Wendepunkte der russischen Geschichte stattfanden: die Etablierung des Christentums nach der Eroberung Konstantinopels, der Aufstieg des Zarenreichs, der sowjetische Sieg bei Stalingrad und die Industrialisierung Stalins, sowie die Festigung der post-sowjetischen Diktatur von Wladimir Putin.
Der Wolga war die Wiege von Völkern und Figuren wie den Tataren, Kosaken, Mönchen und Schamanen, aber auch Persönlichkeiten wie Rasin, Pugatschow, Lenin, Puschkin, Gorki und Kljebnikov. Hier vereinen sich die archaische agrarische Russland, das industrielle und urbane Russland, die Steppen, Sowchoze, Fabriken und Holzhütten. Es ist der Ort, an dem Europa und Asien sich begegnen oder entfernen.
Daher durchquert Mian den Fluss vom Valday-Hochland bis nach Astrachan und passiert Städte wie Kasan, Nischni Nowgorod und Wolgograd. Dabei offenbart er ein multinationale Volk, das weiterhin den zerbrechlichen Traum einer imperalen Identität hegt.
Hersteller
Produktanleitungen
- Autor
- Marzio Mian
- Verleger
- PSychogios
- Typ
- Reiseliteratur, Belletristik
- Untertitel
- -
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 432
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2026
- Veröffentlichungsdatum
- 2026
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786180164046
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