Die Gestaltung und die Aktivität von Andreas Kallvos als italienischer Dichter in Verbindung mit seinem unzureichenden Griechischwissen prägten die Sprache und den Stil seiner griechischen Oden und hinterließen unauslöschliche Spuren in ihrem italienisierenden Charakter.
Das von Palamas als „eigenartiges und fast willkürliches Gewand“ des griechischen Ausdrucks Kallvós wird dadurch erklärt, dass der Dichter griechisch schrieb, aber italienisch dachte.
Das vorliegende Buch bemüht sich, den durchschnittlich gebildeten Leser für die Idee zu sensibilisieren, dass die Forschung über die italienischen Einflüsse auf die Oden keine Angelegenheit ist, die ausschließlich die Kalvisten betrifft oder, mit anderen Worten, dass sie nicht nur eine zweite Leserebene darstellt, die man nicht unbedingt im Blick haben muss, sondern dass sie ihn unmittelbar und wesentlich interessiert, da es sich um einen herausragenden griechischen Dichter handelt.
Der Titel des Buches „Der rätselhafte Dichter Andreas Kallvos“ hebt genau diese Dimension der einzelnen interpretatorischen und kritischen Hinweise hervor: Dass ohne Kenntnis des italienischen sprachlich-literarischen Hintergrunds niemand die genaue Bedeutung der Oden auf der ersten Leserebene erfassen kann.
Um die zugrundeliegende Bedeutung des rätselhaften Kalvischen Wortes zu bestimmen, ist eine chirurgische Analyse der Sprache und des Stils des Dichters notwendig.
Hersteller
- Autor
- Michail Paschalis
- Verleger
- Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 372
- Veröffentlichungsdatum
- 01/03/2026
- Veröffentlichungsdatum
- 2026
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786182301753
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