Im dunklen Gefängnis des Antwerper Bahnhofs — so beginnt die Geschichte des Erzählers — war ein junger Mann, blond, trug schwere Wanderschuhe, blaue Arbeitshosen und einen alten Rucksack, intensiv damit beschäftigt, Notizen zu machen und Zeichnungen in einem Notizbuch anzufertigen.
Der Erzähler beobachtet ihn fasziniert und beginnt dann eine Beziehung, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Der rätselhafte Fremde heißt Jacques Austerlitz. Er lebt seit vielen Jahren in London, ist aber kein Engländer.
In den 1940er Jahren kam er als jüdisches Flüchtlingskind nach Wales und wurde im Haushalt des Pfarrers eines kleinen Dorfes aufgezogen, zusammen mit dem Prediger und seiner Frau, älteren und traurigen Menschen. Der Junge wächst einsam auf, und als er seine wahre Herkunft und seinen echten Namen erfährt, versteht er auch, warum er sich unter den Menschen wie ein Fremder fühlt.
Sebald sammelt in diesem Buch die Geschichte eines gestörten, entwurzelten Wesens. Er sucht die Vergangenheit, die in der dichten Sprache eines der wichtigsten und originellsten Erzähler unserer Zeit noch einmal lebendig wird.
Hersteller
Spezifikationen
- Verleger
- Anagrama
- Sprache
- Spanisch
- Tastaturen
- Prosa
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 304
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9788433967817
Zusätzliche Spezifikationen
- Übertragen auf den Bildschirm
- Nein
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