Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich in Europa die Idee, dass der Schutz der Wirtschaft das Wachstum verlangsamen könnte. Europäer versuchten daher, die während der 1930er Jahre eingerichteten zahlreichen Handelsbeschränkungen schrittweise abzubauen.
Die Analyse konzentriert sich vor allem auf die Politik der Öffnung der französischen und deutschen Märkte für Importe ab 1949. Sie verfolgt nicht nur die Phasen und Methoden der Tarif- und Quotenreduzierung, sondern auch die Ziele und Kontroversen innerhalb der nationalen Verwaltungen.
Die Arbeit zeigt, dass die Unterschiede in den Einstellungen zwischen einer protektionistischen Frankreich und einem liberalerem Deutschland sich mit anderen Spaltungen überschneiden, insbesondere innerhalb der französischen Verwaltungen. Sie deckt zudem wenig bekannte Konvergenzen zwischen französischen und deutschen Industriellen hinsichtlich des notwendigen Schutzes bestimmter sensibler Sektoren und der langjährigen Präferenz für einen vertraglichen Ansatz in den Industriebeziehungen durch Abkommen auf.
Dieses Buch präsentiert somit eine doppelte Originalität: Zum einen aus einer vergleichenden französischen und deutschen Perspektive; zum anderen versucht es eine Auseinandersetzung zwischen Mythen und Realitäten der europäischen Integration anhand der Einstellungen von Staaten und Arbeitgeberorganisationen.
Hersteller
- Typ
- Transport & Handel
- Sprache
- Französisch
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- ISBN-13
- 9789052019642
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