Um großartige Dichter zu haben, müssen auch großartige Publikum vorhanden sein. Whitmans Leitspruch formuliert eine Behauptung, die ebenso bedeutend wie fragwürdig für die amerikanische Poesie ist. Nirgendwo zeigt sich dies deutlicher als in den einflussreichen Anthologien zwischen 1745 und 1950.
Ihre Versionen der poetischen Tradition spiegelten und prägten das kulturelle Selbstverständnis der Nation, lieferten wesentliche Impulse für die literaturkritische Debatte und boten junge Autoren Orientierung. Diese Studie, die auch auf Herausgeber-Archive, Autorenschreiben und zeitgenössische Presseartikel zurückgreift, untersucht die Entstehung, das Profil und die Wirkung der bedeutendsten Sammelausgaben und setzt sie in den Kontext der amerikanischen und transatlantischen Lesekultur.
Somit öffnet sie, jenseits essentialistischer Thesen und ideologischer Kanondebatten, einen Blick auf die historische Vielfalt der angelsächsischen Poesie.
Hersteller
- Verleger
- Peter Lang
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- Auszeichnung
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- Abmessungen
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- Alben
- Nein
- ISBN-13
- 9783631503126
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