Für die meisten Westler ist Lateinamerika der jüngere Partner der Neuen Welt, ein unterentwickeltes Geschwisterland der USA und Kanadas. Die Lebendigkeit seiner Kultur ist unbestritten, aber die spanisch- und portugiesischsprachigen Länder Mittel- und Südamerikas werden leicht in Schubladen gesteckt und als exotisch, gefährlich und eindeutig nicht Teil der Ersten Welt übersehen.
In seinem provokativen und kraftvollen Buch zeigt Oscar Guardiola-Rivera, wie Lateinamerika und seine Menschen ihre Präsenz weltweit spüren lassen, indem sie langjährige politische und wirtschaftliche Annahmen und Orthodoxien erschüttern. Die USA werden vorerst noch die Hauptrolle im Westen spielen, aber nur wenige Beobachter haben das schnelle Wachstum der spanischen Sprache und Kultur innerhalb der USA bemerkt – die sich auf ihre eigene Weise langsam und still in Lateinamerika verwandelt.
Das anregende Werk Guardiola-Riveras ist zugleich eine verborgene Geschichte der modernen Welt (der Silberpeso war die erste globale Währung) und ein scharfer Blick in die Zukunft. Lateinamerika war Vorreiter im Widerstand gegen die Globalisierung, und seine Politik ist fantasievoll, innovativ und anders als überall sonst auf der Welt.
Für jeden, der an der Zukunft der westlichen Hemisphäre oder der Weltwirtschaft interessiert ist, ist Was wäre, wenn Lateinamerika die Welt beherrschte? eine Leseempfehlung.
Hersteller
- Verleger
- Bloomsbury
- Untertitel
- -
- Anzahl der Seiten
- 464
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2011
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
- Abmessungen
- 12.9x19.8 cm
- Sprache
- Spanisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- USA
- ISBN-13
- 9781408809778
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