Von ihrer Verwendung als Schlachtruf der Arbeiterbewegung bis hin zu ihrem zentralen Platz im Kampf für Rassengerechtigkeit wird die Idee der Solidarität oft als Antwort auf Ungleichheit und Konflikt heraufbeschworen. Doch ebenso wie Begriff und Praxis ist Solidarität äußerst schwer fassbar. Man wird ermutigt, „Solidarität zu zeigen“, aber wie kann man sie wirklich verwirklichen?
Wie Rowan Williams in diesem leidenschaftlichen Buch argumentiert, ist Solidarität nichts, das festzulegen ist, sondern ein Prozess gegenseitiger Anerkennung. Von ihren Ursprüngen in der Französischen Revolution bis hin zur Nueva Solidaridad in Mexiko-Stadt und der Solidarność-Bewegung in Polen verfolgt Williams die vielfältigen Formen der Solidarität durch ihren tiefgreifenden Einfluss auf die katholische Soziallehre, ihre Transformation in den Händen von Denkern wie Dietrich Bonhoeffer und Jan Patočka und den kreativen Kampf, der im Werk von Gillian Rose so zentral ist.
Er zeigt, dass Solidarität eine ständige Übung in Selbstprüfung und Dialog ist, bei der wir feststellen, dass wahre Anerkennung nicht darin liegt, zu behaupten, dass andere „genau wie wir“ sind, sondern vielmehr darin, ihr Recht zu bejahen, „voll und ganz sie selbst“ zu sein. In dieser Arbeit der Anerkennung, dieser Möglichkeit der Gemeinschaft, kann wahre Hoffnung gefunden werden.
Hersteller
- Verleger
- Bloomsbury
- Typ
- Fair - Rechte, Sport
- Sprache
- Französisch
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9781399431514
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