Dieses Buch versucht, die "alten" Fragen des menschlichen Todes und der Sterblichkeit im Zusammenhang mit dem aktuellen und lebenswichtigen Thema der Sterbehilfe zu konzeptualisieren. Dieses Thema erfordert eine Reflexion, um die ideologischen, ethischen, deontologischen, rechtlichen und metaphysischen Rahmenbedingungen zu prüfen, die von Anfang an jede Herangehensweise an dieses Thema leiten.
Diese Vorstellung zeigt, dass auf der einen Seite die Konzepte und die Ethik des Todes ursprünglich durch die Ontologie des Todes bestimmt werden, und auf der anderen Seite, dass die Frage der Sterbehilfe nur innerhalb des Horizonts dieser Ontologie authentisch diskutiert werden kann. Genau diese Ontologie kann offenbaren, wem der Tod gehört—unserem Tod—und zeigt auch unsere Beziehung zur Sterbehilfe als eine bestimmte menschliche Potenzialität oder endgültige Möglichkeit.
Somit entsteht die Sterbehilfe in der Analyse als die Möglichkeit, sterblich zu werden, während sie auf der anderen Seite in Beziehung zu den Besonderheiten ihrer existenziellen Struktur steht, die sich wesentlich von der existenziellen und ontologischen Struktur jeder anderen Todesmöglichkeit unterscheidet. Deshalb darf sie nicht mit diesen anderen Möglichkeiten verwechselt werden.
Hersteller
- Verleger
- Editions Notre Savoir
- Typ
- Fair - Rechte
- Sprache
- Französisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 56
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2022
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 15x22 cm
- ISBN-13
- 9786204757278
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