Während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stieg Shakespeare in vielen deutschen literarischen Geschichten in der Kategorie des „dritten klassischen deutschen Schriftstellers“ neben J. W. Goethe und F. Schiller auf. Dieses Bild von Shakespeare, wie es von der literarischen Historiographie geformt wurde, hatte langanhaltende Auswirkungen auf die Wissenschaftler hinsichtlich der deutschen Rezeption seines Werks im Laufe des 19. Jahrhunderts. Die nach-romantische Phase seiner Wahrnehmung, die als akademisch galt, blieb daher lange Zeit in Vergessenheit.
Diese Studie konzentriert sich auf die Prozesse und Praktiken der Shakespeare-Rezeption während der Vormärz-Periode. Zunächst zeigt sie, dass die Diskussionen zwischen 1815 und 1850 darüber führten, unter welchen Bedingungen eine nationale deutsche Theaterkultur etabliert werden sollte und wann eine „zweite“ Shakespeare-Variante auf die Bühne treten würde. Die Analyse der verschiedenen Rezeptionsebenen (Ausgaben und Übersetzungen, Zeitschriften, Almanache, Anthologien, illustrierte Dokumente, kritische Studien, Monografien) im zweiten Teil belegt die erstaunliche Ausdehnung dieses kulturellen Transfers und bietet gleichzeitig eine didaktische Perspektive auf den Rezipationsrahmen.
Der letzte Teil der Studie widmet sich der Assimilation und Normalisierung Shakespeares durch ein breites deutsches Publikum.
Hersteller
- Verleger
- Peter Lang
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Allgemeine Geschichte
- Motiv
- Wissenschaft der Geschichte
- Zeitraum
- Klassische & Hellenistische Periode
- Sprache
- Deutsch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9783039104222
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