Der Briefwechsel zwischen Jean Paulhan und Paul Claudel beginnt bedeutend mit dem Tod von Jacques Rivière im Jahr 1925, in dem Moment, als Jean Paulhan ihn als Direktor der N.R.F. ablöst. Die Kontroverse, die die letzten Jahre im Leben von Jacques Rivière umgibt, nimmt im Eingangskommentar der Briefpartner einen zentralen Platz ein.
Dieser Briefwechsel ist ebenfalls geprägt von zyklischen Spannungen, die ihm den vollen Geschmack verleihen: Claudel wandelt sich zu einem offenen Feind der N.R.F., wenn ihre Verlagslinie ihm nicht mehr dient, was er deutlich zum Ausdruck bringt. Paulhan versucht diplomatisch, den anerkannten Dramatiker zurück in sein Magazin zu holen, während er gleichzeitig die Offenheit und die nicht-politische Haltung der N.R.F. bewahren möchte.
Diese Briefe spiegeln außerdem die geistige Erregung der Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit wider. Die Geschichte der N.R.F. zieht sich im Hintergrund, während eine neue Facette von Claudels Schreibweise hervortreten: die interpretative Ebene seines Werks. Der kritische Analytiker, den Catherine Mayaux bietet, beleuchtet die außergewöhnliche Kreativität von Claudel in seiner Reife, wirft Licht auf die Bedeutung der manchmal aufwühlenden Beziehungen zwischen dem Dichter, der N.R.F. und ihrem Direktor—einer Figur, die eng mit ihm verbunden ist—and hebt im weiteren Sinne die Beziehungen zu den literarischen und diplomatischen Kreisen seiner Zeit hervor.
Hersteller
- Autor
- Paul Claudel
- Verleger
- Peter Lang
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- Allgemeine Geschichte
- Zeitraum
- Zeitgeschichte (1945-heute)
- Sprache
- Französisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 300
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Abmessungen
- 0x0 cm
- ISBN-13
- 9783039104529
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