Descartes sagte einst zu uns: „ego cogito ergo sum“: Ich denke, also bin ich. Oder erneut: „ego cogito ego sum“: Ich denke, ich bin. Aber was bin ich? Ein denkendes Ding...
Heute behalten wir nur noch eines der beiden Begriffe dieses mehr oder weniger polarisierten Wesens: entweder das „Ding“ in seiner Dinghaftigkeit oder die Immateriellkeit der Subjektivität. Dabei führen wir die Idee einer echten Dualität zwischen Körper (utilitaristisch) und Geist oder Denken (nur im Willensdimension wertgeschätzt) wieder ein.
Und wenn es scheint, dass die Technowissenschaften die Menschheit als ihre Möglichkeitsbedingung begegnen, gefährden sie dennoch diese Grundlage von Spezifizitäten und Fähigkeiten durch ihre Effizienz. Tatsächlich besteht die Gefahr, dass Techniken durch die Transformation des erfassten Objekts, manipulierter Lebewesen, erarbeiteter Konzepte und definitorischer oder identitätsmäßiger Knoten zu einem Reduktionprozess werden.
Und die biologischen, persönlichen und konzeptuellen Differenzierungsmodi rückgängig zu machen. Darüber hinaus droht die Entwirrung symbolischer Netzwerke vor dem Explodieren der Individualität— zumindest in ihrem persönlichen, affektiven, existenziellen und konzeptuellen Engagement...
Hersteller
- Verleger
- OmniScriptum
- Typ
- Telekommunikation, Biologie der Naturwissenschaften
- Sprache
- Französisch
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 648
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
- 15x22 cm
- ISBN-13
- 9786131571404
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