In den 1960er Jahren erweiterten viele Regierungen ihre Stadtplanungssysteme, um die Befugnisse zum Erhalt des historischen Baubestandes zu stärken. Die wichtigste Innovation war die Ausweisung von Schutzgebieten (CAs), in denen die Umgestaltung minimiert wird und öffentlich-privaten Investitionen mobilisiert werden, um alte Gebäude zu renovieren.
Doch während diese Gebiete verfallen waren und von der städtischen Armenbevölkerung bewohnt wurden, lagen sie auf äußerst wertvollem Land. Der dadurch entstehende Entwicklungsdruck führt zu Gentrifizierung und Umgestaltung im Rahmen von staatlich geförderten Infrastrukturprojekten wie Straßenbau.
Dieses Buch bietet eine einzigartige und systematische internationale Vergleichsanalyse der Denkmalplanung über zwei Jahrzehnte in London und Istanbul. Die Stärken und Schwächen der beiden nationalen Systeme werden durch eine Analyse ihrer rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie einer Fallstudie zur Umsetzung in Covent Garden und Beyoglu offengelegt.
Dies zeigt, dass Londons relativer Erfolg auf einem deutlich stärkeren städtebaulichen System beruht. Dieses Buch wird für Wissenschaftler, Fachleute und Studierende wertvoll sein. Es ist ein bedeutender Beitrag zur Geschichte des urbanen Erhalts, die im Hinblick auf zeitgenössische Debatten über "Erhaltung versus Entwicklung" von großer Relevanz ist.
Hersteller
- Verleger
- Editions Notre Savoir
- Typ
- Recht - Rechte, Humanwissenschaften, Umweltwissenschaften, Technologie, Bauwesen & Bauarbeiten
- Sprache
- Französisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 324
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2021
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Abmessungen
- 15x22 cm
- ISBN-13
- 9786203177213
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