Die Griechen Wiens während der Habsburgerzeit sind die hunderte von Händlern, hauptsächlich aus Westmakedonien, Epirus und Thessalien (die Familien Karagiannis, Sina, Loupas u.a. zeichnen sich durch ihr nationales Engagement und ihre soziale Solidarität aus), sowie die Dutzenden von Gelehrten (zu denen Athanasios Gazis, Neofytos Doukas, Theoklitos Pharmakidis, Demetrios Darbaris u.a. gehören), die hauptsächlich nach 1740 bis in die 1820er Jahre in Wien lebten.
Insbesondere nach dem Frieden von Pasarowitz (1718) und dem kaiserlichen Dekret von 1725, das den Großhandel durch osmanische Untertanen erlaubte, übernahmen die Griechen den Handel zwischen Osten und Mitteleuropa. Die intensive Handelsaktivität der Griechen Wiens ermöglichte es ihnen, großen Reichtum zu erzielen. Mehrere entwickelten sich zu einflussreichen Wirtschaftsfaktoren Österreichs.
Gleichzeitig siedelten viele Gelehrte aus der unterworfenen Griechenland nach Wien, um zu studieren, zu verfassen, Bücher zu drucken und Wissen an die Griechen weiterzugeben, wodurch sie die Grundlagen für die nationale Wiedergeburt legten. Außerdem wurden ab 1784 Zeitungen und Zeitschriften in griechischer Sprache veröffentlicht. Der Zakynthianer Georgios Vendotis druckte die erste Zeitung mit dem Titel "Der Bote Wiens".
Es folgte 1790 die "Ephimeris" der Brüder Marcidion-Poulio aus Siatista, deren Druckerei Rousse Beliestis revolutionäre Proklamationen und den Thourios druckte. Danach erschienen "Hermes o Logios" und die "Nachrichten aus den östlichen Regionen", die 1812 durch die Zeitung "Ellinikos Tilegrafos" ersetzt wurden, die bis 1836 veröffentlicht wurde. 1819 erschien vom Athanasios Staegiritis die Zeitschrift "Kalliopi", die ebenso wie der "Hermes o Logios" 1821 eingestellt wurde.
Unvergessliche Leuchtfeuer für die griechische Gemeinschaft Wiens waren die Kirchen des Heiligen Georg und der Heiligsten Dreifaltigkeit im Herzen der griechischen Nachbarschaft im Zentrum Wiens, wo sich auch der Treffpunkt der Griechen befand, das berühmte Griechenbeisel (Griechenlokal). Es wurde für klug gehalten, vor der Handels-, Verlags- und Bildungstätigkeit der Griechen zunächst einen kurzen historischen Überblick über das Haus Habsburg zu geben, da sich die Geschichte dieses Hauses im Wesentlichen mit der Geschichte Österreichs bis zum Zerfall der Österreich-Ungarn im Jahr 1918 deckt.
(Aus der Präsentation auf der Rückseite des Buches)
Hersteller
- Autor
- Georgios E. Doudoumis
- Verleger
- Ellin
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Allgemeine Geschichte
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 206
- Veröffentlichungsdatum
- 01/03/2026
- Veröffentlichungsdatum
- 2026
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786185937386
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