Die sogenannten Areopagitäischen Werke sind das Produkt der schriftstellerischen Tätigkeit eines unbekannten Autors, der am Ende des 5. oder Anfang des 6. Jahrhunderts angesiedelt werden kann. Es handelt sich um Werke von großer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die theologischen Gedanken Ostens und Westens hatten.
Der unbekannte Autor, zunächst Grieche und später Christ, verfügte über eine fundierte philosophische Ausbildung (wahrscheinlich war er Schüler des neuplatonischen Philosophen Proklos) und verwendete die neuplatonische philosophische Terminologie, um das christliche Dogma von der trinitarischen Gottheit auszudrücken.
Das "Über göttliche Namen", das sich auf dreizehn Kapitel erstreckt, behandelt im Rahmen der affirmativen Theologie die Namen und Eigenschaften Gottes, die sich aus den wohltätigen Vorsehungen und Handlungen der Gottheit ableiten. Unter anderem werden die "Theonymien" gute, Licht, Gut, Liebe, Wesen, Leben, Weisheit und Ine entwickelt.
Das "Über mystische Theologie", das in fünf kurze Kapitel unterteilt ist, behandelt die "göttliche Ignoranz" – die Dunkelheit, in der sich Gott verborgen hält, und die Wege der möglichen Vereinigung mit dem Göttlichen, vor allem mittels apophatischer Theologie.
Hersteller
- Verleger
- Zitros
- Genre
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- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
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- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789606491634
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