Zwischen 1525 und 1640 ereignete sich in der Welt des Drucks ein bemerkenswertes Phänomen: England verzeichnete die Produktion von mehr als zwei Dutzend Ausgaben, die anhand ihrer Druckzeichen oder von Zeitgenossen als „Kräuterbücher“ bezeichnet wurden.
Sarah Neville erklärt, wie dieses Genre von einer Reihe winziger anonymen Oktavos zu maßgeblichen Foliobänden mit Tausenden von Holzschnitten heranwuchs und wie diese kuriosen Werke schnell zu wertvollen Handelswaren auf einem wettbewerbsintensiven Markt wurden.
Seitens ihrer Gestaltung, um Leser aus dem gesamten sozialen Spektrum zu erreichen, stellten diese reichen materiellen Artefakte sowohl eine profitable Investition für Verleger als auch eine Gelegenheit für Autoren dar, ihre Glaubwürdigkeit als Botaniker zu etablieren.
Herausgestellt werden die sich verändernden Zwänge und Regelungen im Zusammenhang mit Kräuterbüchern und dem englischen Druckwesen im sechszehnten und frühen siebzehnten Jahrhundert. Das Buch argumentiert, dass der Aufbau wissenschaftlicher Autorität im Renaissance-England untrennbar mit den Umständen verbunden war, die den Druck bestimmten.
Dieser Titel ist auch als Open Access auf Cambridge Core verfügbar.
Hersteller
- Verleger
- Cambridge University Press
- Typ
- Bau- und Bauarbeiten, Transporte & Handel, Botanik & Heilkräuter
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 306
- Veröffentlichungsdatum
- 01/08/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 15.2x22.9 cm
- ISBN-13
- 9781009013604
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier