In den letzten fünfzehn Jahren sind in Frankreich Polizeigewalt, Racialprofiling und Polizeimmunität zu prominenten Themen in der öffentlichen und politischen Debatte geworden. In diesem Buch untersucht Magda Boutros die sozialen Bewegungen, die diese Themen in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen rücken, und analysiert, wie sie die Bedingungen der Debatte über Polizeiarbeit und Ungleichheit beeinflusst haben.
In Frankreich, wie in anderen Ländern, besitzt die Polizei erhebliche Macht darüber, was bekannt wird – und was verborgen bleibt – über ihre Praktiken. Basierend auf einer vergleichenden Ethnographie von drei Aktivistengruppen zeigt Boutros die unterschiedlichen Wege, wie Aktivisten Beweise über Polizeiarbeit und Rassengleichheit sammeln: durch das Erheben quantitativer Daten, das Dokumentieren gelebter Erfahrungen von Polizeieinfluss und Opfern, die zusammenkommen, um Muster von Unterdrückung zu analysieren.
Jeder Ansatz der Datenerhebung formte das Verständnis der Aktivisten von Polizeigewalt und Rassismus, ihre Fähigkeit, über eine „schlechte Äpfel“-Erzählung hinauszugehen, sowie ihre Visionen für Veränderungen. Es beeinflusste auch ihre Fähigkeit, die Grenzen dessen, was im Medien-, Politik- und Justizbereich wissbar und sagbar ist, zu erweitern. Boutros argumentiert, dass wir die Fähigkeit der Polizei, zu kontrollieren, was wir wissen, sowie die Methoden, die Bewegungen nutzen, um Wissen über Polizeiarbeit und Ungleichheit zu produzieren, beachten müssen.
Hersteller
- Verleger
- Stanford University Press
- Typ
- Computer - Informatik, Kommunikation & Medien
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 272
- Veröffentlichungsdatum
- 01/02/2026
- Veröffentlichungsdatum
- 2026
- Abmessungen
- -
- ISBN-13
- 9781503645066
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