Iberien, Griechenland, Phönikien. Drei Kulturräume des antiken Mittelmeerraums, die vom Meer nicht getrennt wurden, sondern ständig in Kontakt standen. Handwerker, Kenntnisse, Techniken, Gegenstände zirkulierten von den Küsten eines Gebiets zu den anderen, und die Dame von Elche ist eines der beeindruckendsten Beispiele für die fruchtbare Wechselwirkung dieser Austauschprozesse.
Sie wurde am 4. August 1897 zufällig in der antiken iberischen Elche, in geringer Entfernung von Elche südlich von Alicante, entdeckt. Zunächst wurde sie im Louvre ausgestellt und kehrte dann nach Spanien zurück, ins Museo del Prado. Sie gilt nicht nur als eines der bedeutendsten Werke der iberischen Kunst, sondern auch als Symbol Spaniens.
Die Dame von Elche hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Diskussionen und Interpretationen in der Welt der Archäologie ausgelöst. Aufgrund der Einzigartigkeit ihrer Schmuckstücke sahen die einfachen Menschen von Elche in ihr eine „maurische Königin“. Der französische Archäologe Pierre Paris erkannte darin „eine echte griechische Schönheit“, während das franquistische Regime das Monument als Beweis für die ununterbrochene Kontinuität der iberischen Kultur in Spanien nutzte.
Die Geschichte der Dame von Elche ist ein typisches Beispiel dafür, wie die Archäologie die kulturelle Geschichte und nationale Erzählungen mitgestaltet.
Hersteller
- Verleger
- Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
- Sprache
- Spanisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 208
- Veröffentlichungsdatum
- 01/04/2026
- Veröffentlichungsdatum
- 2026
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786182301838
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