In den 1940er Jahren glaubte man, dass Homosexualität nach dem Krieg zunehmend verbreitet wurde. Eine Moralpanik brach aus, die sich um London drehte, den Ort, zu dem sich schwule Männer hingezogen fühlten. In einer großen neuen Anthologie untersucht Peter Parker, wie es tatsächlich für queere Männer in London zu dieser Zeit war, egal ob sie bekannte Persönlichkeiten wie John Gielgud, ‚Chips‘ Channon und E.M. Forster waren oder ein Leben der stillen – oder gelegentlich aufreibenden – Anonymität in Pubs, Clubs, öffentlichen Treffpunkten oder zuhause führten.
Sie ist reich an Briefen, Tagebüchern, psychologischen Lehrbüchern, Romanen, Filmen, Theaterstücken und Polizeiberichten und deckt eine breite Palette von Sichtweisen ab – von denen, die Homosexualität verurteilten, bis zu denen, die für ihre Entkriminalisierung kämpften. Dieser erste Band, von 1945 bis 1959, beschreibt eine Gemeinschaft, die ständig Gefahr lief, erpresst oder ins Gefängnis gesteckt zu werden. Doch er zeigt auch eine blühende und freudige Subkultur, die eine Mainstream-Kultur bereicherte, die oft unwissend über ihre Schuld an schwulen Schöpfern war. ‚Some Men In London‘ ist ein Zeugnis für queeres Leben, das viel komplexer war, als Zeitungen, Regierungen und die Metropolitan Police Force es sich vorstellten.
Hersteller
- Autor
- Peter Parker
- Verleger
- Penguin
- Typ
- Statistik, Naturwissenschaftliche Biologie, Kultur, Physik der Naturwissenschaften
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 464
- Veröffentlichungsdatum
- 01/02/2026
- Veröffentlichungsdatum
- 2026
- Abmessungen
- -
- ISBN-13
- 9780241370612
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