In den 1940er Jahren glaubte man, dass Homosexualität nach dem Krieg zunehmend verbreitet wurde. Eine moralische Panik entstand, die sich um London zentrierte, den Ort, zu dem sich Schwule hingezogen fühlten. Peter Parkers faszinierende neue Sammelband erkundet, wie es tatsächlich für queere Männer in London zu dieser Zeit war, egal ob sie bekannte Persönlichkeiten wie Francis Bacon, Joe Orton und Kenneth Williams waren oder ein Leben in stiller – oder gelegentlich lauter – Anonymität in Pubs, Clubs, öffentlichen Treffpunkten oder zu Hause führten.
Der Band ist reich an Briefen, Tagebüchern, psychologischen Fachbüchern, Romanen, Filmen, Dramen und Polizeiberichten und deckt eine breite Palette von Sichtweisen ab, von denen, die die Homosexualität verurteilten, bis hin zu denen, die sich für ihre Entkriminalisierung einsetzten. Dieser zweite Band, von 1960 bis 1967, zeigt, wie sich zentrale Elemente der britischen Gesellschaft nach und nach ihre Ansichten zur Homosexualität änderten, was schließlich im wegweisenden Gesetz von 1967 resultierte, das Sexualität zwischen Erwachsenen im Privaten nicht mehr als Verbrechen galt. Damit endete Gewalt, Diskriminierung und Vorurteile nicht, aber es wurde zumindest die offizielle Verfolgung eingedämmt.
Some Men in London ist ein Zeugnis für das queere Leben und seine lebendige, freudige Subkultur – eine Subkultur, ohne die die 1960er Jahre unermesslich ärmer gewesen wären.
Hersteller
- Autor
- Peter Parker
- Verleger
- Penguin
- Typ
- Statistik, Naturwissenschaftliche Biologie, Soziologie, Naturwissenschaftliche Chemie
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 416
- Veröffentlichungsdatum
- 01/02/2026
- Veröffentlichungsdatum
- 2026
- Abmessungen
- -
- ISBN-13
- 9780241683712
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