Diese Studie analysiert tekstuelle Elemente in den Historiën von Thukydides, die auf die Entstehung einer weiteren Fragestellung hinweisen, die sich mit dem Verständnis des Geschehenen befasst, von dem sein Werk erzählt; genauer gesagt: Diese Studie fokussiert ihre Aufmerksamkeit auf das Geschehen, wenn es der Verdrängung durch die Totalität, die Repräsentation im Rahmen der Pseudo-Dialektik des Gesamten – speziell – entgeht oder entkommen ist; es geht um das Geschehen–Krieg, um das Geschehen–Krieg mit privilegierten Bezugnahmen auf den Rede- und Gewaltausübungsraum, der in der Tat die Möglichkeit lässt, es radikal anders zu lesen und somit als Kontinuum des Geschehens, als Kontinuum des Geschehens, wiederherzustellen. Diese Lesart wird im Rahmen einer anderen, innovativen, dialektischen, jenseits der Pseudo-Dialektik des Gesamten – speziell – und seiner Erscheinungsformen (Platonsche, Hegelsche, Marxs[ti]sche): im Rahmen einer reflexiven Dialektik versucht, welche innerhalb der Historiën die Form reflexiver Dialektik von Rede und Gewalt annimmt, und zwar nicht der Repräsentationen, sondern der Kristallisierungen von Rede und Gewalt; das Ereignis jedoch, das der Enthüllung dieser Dialektik dient, ermöglicht es, in ihrer Reihenfolge, die Substanz, die Schwere, die Tiefe und die Körperlichkeit der Wahrnehmung des Geschehens seitens des Subjekts wiederzugeben.
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