Im weißen Hitze ist der Himmel undurchsichtig, die Luft bleihart und das Licht intensiv. Ein einzelner Kavallerist wundert sich über die erdrückende Atmosphäre der ihm fremden Landschaft, die er betritt. Exil aus seiner italienischen Heimat sowie ein angeborener, sturer Stolz zwingen ihn voran, ins Herz der Provence und in die schwere Choleraepidemie, die das Land in den 1830er Jahren verheert.
Giono lenkt hier eine halluzinatorische, lyrische Erzählung, in der die sterblichen Gerüche, die heftigen Kontraktionen derjenigen, die mit der Krankheit konfrontiert sind, und die Angst eines Volkes vor unüberwindbaren Naturkräften spürbar sind. Der Tod durchdringt den Roman, doch Angelo hört nicht auf zu reisen, umgeht Blockaden und Quarantänen, die durch Truppen verhängt werden – sucht sogar vorübergehend Schutz auf den Dächern einer Stadt – fest entschlossen, seinen Kindheitsfreund Giuseppe zu finden. Andere begleiten ihn auf der Reise und verlassen ihn wieder. Nur die junge Frau Pauline de Théus, die gelassen den Eindringling empfängt, der nachts von den Dächern herabsteigt, erweist sich als würdige Reisegefährtin.
Hersteller
Spezifikationen
- Verleger
- Vintage Publishing
- Sprache
- Italienisch
- Tastaturen
- Krimi, Prosa
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 384
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
- 12.6x19.8 cm
- ISBN-13
- 9781846553639
Zusätzliche Spezifikationen
- Übertragen auf den Bildschirm
- Nein
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