Das Bild des modernen Kubas ist in vielen Bereichen noch immer in den 1950er Jahren verhaftet, mit den klassischen amerikanischen Autos, Kutschen und der kolonialspanischen Architektur. In einem Land, in dem Taxifahrer mehr verdienen als Ärzte, ist das Verständnis Kubas eine spannende, aber endlose Mission. In den 1990er Jahren, nach dem Fall der Berliner Mauer, geriet Kuba in eine Krise. Nach jahrzehntelanger Subventionierung durch die Sowjetunion mit 3 Millionen Dollar täglich begann die Wirtschaft des Landes in den freien Fall. Das Verbot des US-Dollars wurde aufgehoben, die Türen für den Tourismus öffneten sich und die Löhne der Kubaner, die Kontakt zu Ausländern hatten, schossen in die Höhe. Auf der Festung Castillo, wo der Reichtum des Dollars mit der kommunistischen Enthaltsamkeit kollidiert, kam die amerikanische Ehefrau eines europäischen Energiemaßgeblichen, der in Havanna stationiert war, zusammen mit ihren beiden kleinen Kindern auf Besuch. Isadora Tatlin freundete sich mit Kubanern aus allen sozialen Schichten an, organisierte Dutzende Parties – sogar Fidel Castro kam zum Abendessen! – und führte täglich ein Tagebuch. Das Ergebnis ist eine bemerkenswerte Zeugniss für eine einzigartige Phase in der Geschichte Kubas, als der Triumph der Revolution zu kollidieren begann mit der starken Anziehungskraft des multinationale Konsumismus.
Hersteller
- Verleger
- Bantam Press
- Sprache
- Spanisch
- Untertitel
- -
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 352
- Veröffentlichungsdatum
- 01/09/2009
- Tastaturen
- Zeugnis, Tagebücher
- Veröffentlichungsdatum
- 2009
- Abmessungen
- 12.9x19.8 cm
- ISBN-13
- 9780553824896
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