Die lange Geschichte des Terrorismus in Griechenland sollte im Sommer 2002 mit dem Zusammenbruch der wichtigsten terroristischen Organisation des Landes und einer der langlebigsten in Europa, der berüchtigten 17. November (17N), enden. Doch anstatt die Bewegung des bewaffneten Kampfes abzuschrecken und zu schwächen, führte die Zerschlagung der 17N und die Festnahme ihrer Mitglieder zur Entstehung neuer städtischer Guerillagruppen sowie zu einer Zunahme und Intensivierung der revolutionären Gewalt.
Angesichts der Langlebigkeit der terroristischen Erfahrungen aufgrund der 17N beginnt Giorgos Kasimiris mit der Analyse der Geschichte der inhaftierten Mitglieder. Ihre Vergangenheit, wie sie aus den Aussagen der Beteiligten hervorgeht, bietet uns ein klares Bild des politischen und ideologischen Umfelds, das das Fundament für die Schaffung des revolutionären Terrorismus in den mittleren 1970er Jahren bildete.
Darüber hinaus aktualisiert dieses Buch die turbulente Geschichte des Terrorismus in Griechenland, indem es die nach-17N-Generation der städtischen Guerilla-Organisationen analysiert und ihren Extremismus und ihre Gewalt in den breiteren politischen und sozialen Kontext einordnet.
Hersteller
- Autor
- Giorgos Kasimeris
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Ursprünglicher Titel
- Innerhalb des griechischen Terrorismus
- Untertitel
- Gewalt und Terrorismus in der postkommunistischen Ära
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
- 08/06/2015
- Veröffentlichungsdatum
- 2015
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern, Europa
- ISBN-13
- 9789600358940
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier