Gedichte über Verlust und Befreiung, den Körper und den menschlichen Geist: die erstaunliche Debüt-Sammlung der palästinensischen Dichterin Batool Abu Akleen. „In diesem Buch sammle ich die Teile von mir, die ich gefunden habe, falls niemand anderes da ist, um dies zu tun, falls ich getötet werde.“ Jedes der vierundvierzig Gedichte in dieser beeindruckenden zweisprachigen Sammlung steht für ein Kilogramm der Masse eines Körpers. In knapper, schonungsloser Sprache schreibt Abu Akleen über eine belagerte Stadt und ein Selbst, das ständig angegriffen wird, und artikuliert das Persönliche und das Öffentliche mitten in unbeschreiblicher Gewalt. 48kg verewigt ihre Stimme und strebt dabei nach einem Raum gemeinsamer Menschlichkeit.
„Eine der bewegendsten Gedichtsammlungen, die ich je gelesen habe. Zerstörerisch präzise und unvergessliche Bilder entstehen aus jeder Zeile… Was im Gazastreifen geschieht, ist ein Genozid, kein Krieg, aber seit Akhmatova habe ich keine Poesie gelesen, die so eindringlich mit der Beziehung zwischen Krieg und Körper rechnet. Sie schaffen eine neue Kategorie literarischer Anmut aus der Katastrophe. Das sind Gedichte von Feuer und Qual, Bombardierung und Hungersnot, aber auch Gedichte von Anmut, Klugheit, Zärtlichkeit und Verlangen. Eine große internationale Dichterin tritt mit dieser Sammlung auf, aber es ist auch ein Meilenstein im Widerstand. Kein Mensch sollte seine Poesie aus dem Reich des Todes schreiben müssen, aber Batool Abu Akleen hat es getan, und das Ergebnis ist wahrhaft erstaunlich.“ —Max Porter
Aus dem Arabischen übersetzt von der Dichterin (mit Graham Liddell, Wiam El-Tamami, Cristina Viti und Yasmin Zaher), herausgegeben von Dominic J. Jaeckle und Cristina Viti, und in Zusammenarbeit mit Tenement Press veröffentlicht.
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