Der Wissenschaftler, soweit er wissenschaftliche Arbeiten produziert, ist ein Faktor der Gestaltung der Kultur und hat Einfluss, positiv oder negativ, auf die Entwicklung der sozialen Struktur. Aufgrund dieser Rolle kann der Wissenschaftler nicht insgeheim der Neutralität der Wissenschaft anheimfallen, um sich aus der Gestaltung der theologischen oder sozialen Entwicklungen der Zeit herauszuhalten. Die Geschichtswissenschaftler wissen sehr gut, dass: das Ende einer wichtigen wissenschaftlichen Revolution den Beginn bedeutender sozialer und theologischer Umorientierungen markiert.
Die große wissenschaftliche Revolution, die im 20. Jahrhundert stattfand, neigt sich ihrem Ende zu, bleibt jedoch dogmatisch außerhalb des kognitiven Rahmens des Durchschnittsbürgers, da sie als gefährlich für eine soziale und religiöse Struktur angesehen wird, die die Menschen nicht mehr von ihren Absichten überzeugt. Die westliche Zivilisation ist im Zusammenbruch. Die Theologie und die soziale Struktur müssen sich anpassen und transformieren, um die neuen wissenschaftlichen Entdeckungen zu akzeptieren und zu bewältigen, die nicht länger marginal bleiben können.
In dem Moment der großen Kulturkrise muss der Wissenschaftler, wie auch in anderen ähnlichen Perioden, den Mut haben, die starke Hand zu verkörpern, um die Krise zu überwinden, indem er sich selbst auf allen Ebenen frei äußert, unabhängig von den sozialen oder beruflichen Kosten, die manchmal unbezahlbar sein können.
Hersteller
- Autoren
- Stratos THeodosiou, Manos Danezis
- Verleger
- Diaylos
- Typ
- Soziologie
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- Wissenschaft und Neue Zivilisation
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 334
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2015
- Veröffentlichungsdatum
- 2015
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789605313364
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