„Diese inspirierende vergleichende Studie betrifft nicht nur zwei Nationen, sondern auch zwei Religionen. Der Übergang von der Säkularisierung zu einer Synthese, die die Religion sowohl in Griechenland als auch in der Türkei integriert, bietet ein bereichertes Modell, das unsere analytischen Perspektiven zu Fragen der Nationenbildung und der Formation nationaler Identität erweitert.“
Herakles Millas, Politikwissenschaftler, Athen
„Es wird auf beiden Seiten der Ägäis diskutiert werden.“
Ayhan Aktar, İstanbul Bilgi Universität
Wie wurde die nationale Identität sowohl in Griechenland als auch in der Türkei mit der Religion identifiziert, während der Nationalismus anfangs in beiden Ländern als die grundlegende Triebkraft für die Modernisierung der Programme zur Nationenbildung angenommen wurde? Ioannis N. Grigoriadis nimmt es auf sich, diese wichtige Frage zu beantworten, die auf seltsame Weise bisher die Aufmerksamkeit der Forscher entzogen hat. Der Autor untersucht die sich verändernde Rolle der Religion bei der Formenbildung der griechischen und türkischen Identität.
Es handelt sich um die erste vergleichende Studie über die Rolle der Religion bei der Bildung des Nationalismus in beiden Staaten, die argumentiert, dass der Übergang zu einem immer religiöseren Beispiel in beiden Ländern als eine absolute Notwendigkeit für die Integration der Bevölkerung erklärt werden kann, die aus der Notwendigkeit resultiert, diese anzuziehen, um mit ihrer ethnischen, sprachlichen und kulturellen Vielfalt umzugehen. Mit einem zeitlichen Abstand von etwa einem Jahrhundert haben der griechische und der türkische Nationalismus von der Feindschaft gegenüber der Religion zu einer „heiligen Synthese“ gewechselt, die besagt, dass Nation und Religion keine Feinde, sondern sich gegenseitig ergänzend waren. Auf diese Weise bot die Religion ihre symbolischen Ressourcen dem Nationalismus an und trug zum Projekt der Bildung der griechischen und türkischen Nation bei. Heute bleibt die Religion das grundlegende Kriterium für die Definition von Grieche und Türke.
Ioannis N. Grigoriadis ist außerordentlicher Professor am Fachbereich Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft der Bilkent-Universität und wissenschaftlicher Mitarbeiter des ELIAMEP. Er hat an den Universitäten Sabanci, Isik und der Universität Athen unterrichtet. Sein Werk Trials of Europeanization: Turkish Political Culture and the European Union, (London & New York: Palgrave Macmillan, 2009) wurde mit dem CHOICE Outstanding Academic Title Award 2009 ausgezeichnet.
Hersteller
- Autor
- Ioannis N. Grigoriadis
- Verleger
- Epikentro
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2015
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern, Nahost
- ISBN-13
- 9789604585724
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