Sie hatten sich im Innenhof des Herrenhauses in Kaisareia getroffen. Sie war noch immer in den Fängen der Visionen eingehüllt, die sie im väterlichen Haus erwarteten, er war unruhig und entschlossen. „Ich möchte dir sagen…“ hatte er ihr geflüstert, und die Frau hatte ihn mit einem anderen Blick angesehen, ihre Augen waren von Bildern erfüllt und leer von allem. Wie konnte das passieren? Für einen Moment fürchtete der Mensch, was er dort drinnen gesehen haben könnte, Gespenster? Er schob den Gedanken aus seinem Kopf. Er war ein praktischer Typ, ein echter Amerikaner, er musste mit ihr sprechen. Die Zeit lief ab, und Elsa tauchte immer tiefer in die Vergangenheit ein, irgendwo würden sie sich treffen, vielleicht am Meeresgrund, und dann würde sie ihm die Stille vorwerfen. Er war entschlossen, ihr dieses erstaunliche Ereignis, das ihm so schnell widerfahren war, zu offenbaren. Schon von Anfang an hatte er darüber nachgedacht. Überzeugende Vermutungen trieben ihn dazu, sicherzugehen, so schien es ihm zumindest, und siehe da, er lag nicht falsch. Im Gegenteil, Elsa schien auf einer anderen Wellenlänge zu sein und ihr Geist ging in eine andere Richtung.
Der letzte Akt im Drama der Vertreibung von Elmer und Sevasti sowie ihrer verbotenen Liebe entfaltet sich nun fernab von Kappadokien, in Griechenland, das die Welle der Flüchtlinge nach dem Vertrag von Lausanne begrüßt.
Parallel dazu verfolgen die Leser die Wanderschaft von Ömer, einem Muslim aus Westmakedonien, der durch den Bevölkerungsaustausch ebenfalls in Kappadokien gestrandet ist.
Das Konzept von Heimat, Identität und die Suche nach persönlichem Glück werden in den Zahnrädern der Geschichte zerquetscht, in einem epischen Roman, der die Ereignisse der Gegenwart beleuchtet.
Lies einen Auszug
Sie hatten sich im Innenhof des Herrenhauses in Kaisareia getroffen. Sie war noch immer in den Fängen der Visionen eingehüllt, die sie im väterlichen Haus erwarteten, er war unruhig und entschlossen. „Ich möchte dir sagen…“ hatte er ihr geflüstert, und die Frau hatte ihn mit einem anderen Blick angesehen, ihre Augen waren von Bildern erfüllt und leer von allem. Wie konnte das passieren? Für einen Moment fürchtete der Mensch, was er dort drinnen gesehen haben könnte, Gespenster? Er schob den Gedanken aus seinem Kopf. Er war ein praktischer Typ, ein echter Amerikaner, er musste mit ihr sprechen. Die Zeit lief ab, und Elsa tauchte immer tiefer in die Vergangenheit ein, irgendwo würden sie sich treffen, vielleicht am Meeresgrund, und dann würde sie ihm die Stille vorwerfen. Er war entschlossen, ihr dieses erstaunliche Ereignis, das ihm so schnell widerfahren war, zu offenbaren. Schon von Anfang an hatte er darüber nachgedacht. Überzeugende Vermutungen trieben ihn dazu, sicherzugehen, so schien es ihm zumindest, und siehe da, er lag nicht falsch. Im Gegenteil, Elsa schien auf einer anderen Wellenlänge zu sein und ihr Geist ging in eine andere Richtung.
Hersteller
Produktanleitungen
Spezifikationen
- Autor
- Mairi Kontzoglou
- Verleger
- Metaichmio
- Typ
- Historischer Roman
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 688
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2015
- Veröffentlichungsdatum
- 2015
- Abmessungen
- 21x14 cm
- ISBN-13
- 9786180303483
Zusätzliche Spezifikationen
- Serie
- Ta Palia Asimia
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