Die Kinder sitzen im Kreis. Der Animateur verteilt an jedes Kind ein Musikinstrument. Alle Kinder sagen reihum ihren Namen, rhythmisch, während sie das Musikinstrument, das sie halten, schlagen. Die anderen Kinder der Gruppe wiederholen jedes Mal den gehörten Namen und den dazugehörigen Rhythmus. Schließlich erzählt jedes Kind die Geschichte seines Namens: Wer hat ihn ihm geschenkt, was bedeutet er, hat er einen Kosenamen, wann hat es Geburtstag usw. Der Animateur hilft mit Fragen. Magst du deinen Namen? Wer hat ihn ausgesucht? Haben andere Personen in deiner Familie denselben Namen? Hast du Fotos von deiner Taufe gesehen? Wie nennen dich deine Eltern und Großeltern zu Hause? Hast du einen Kosenamen? Bevorzugst du deinen Kosenamen oder deinen normalen Namen? Hast du einen Namenstag? Wann und wie feierst du ihn? Kennst du Namen aus anderen Ländern? Wenn du deinen Namen ändern müsstest, welchen Namen würdest du wählen? Weißt du, welchen Nachnamen deine Mutter hat? Deinen Vater? Deinen Bruder oder deine Schwester?
Aus welchem Grund denkst du, haben alle in der Familie denselben Nachnamen? Der Animateur schlägt den Kindern verschiedene Wege vor, um ihren Namen auf eine Karte zu schreiben: mit Markern, mit Buchstaben ausgeschnitten aus Zeitschriften oder Zeitungen, mit Hilfe des Computers usw. Die Karten mit den Namen können an einem trockenen Zweig aufgehängt werden, den sie „Der Namensbaum“ nennen. Die Eltern sprechen mit den Kindern über die Geschichte ihres eigenen Namens, über die Familiennamen und darüber, wie sie den Namen ihres Kindes gewählt haben. Die Eltern und Kinder zeichnen auf einem hellen Karton einen Kreis und um den Kreis herum so viele Blütenblätter, wie Mitglieder ihrer Familie Namen haben. In jedes Blütenblatt schreiben sie auch einen Namen. „Das Blumenbild der Namen“ kann in einer Ecke des Hauses aufgehängt werden.