Dan Georgakas ist nicht nur ein griechisch-amerikanischer. Mein Detroit ist kein gewöhnliches Buch über die Erinnerungen eines Zweitgenerations-Migranten. Dan Georgakas ist ein „Rebell der Diaspora“ und sein Buch ist seine Sicht auf die Stadt (und das Land), in dem er geboren und aufgewachsen ist, sowie auf die Menschen: Einheimische und Migranten, Weiße und Schwarze, Menschen von nebenan, Arbeitende.
Wenn wir Mein Detroit lesen, leben auch wir in einer symbolträchtigen Stadt der USA, die über viele Jahrzehnte im 20. Jahrhundert das Zentrum der Automobilindustrie war und 2013 zur bankrotten Geisterstadt wurde. Aus den Seiten dieses außergewöhnlichen Berichts strömen die Erinnerungen an die Kindheit, die Perspektiven von Reisen nach Griechenland, die Familie, griechische Migranten, ihre Bräuche und Sitten sowie ihr Kampf um soziale Anerkennung.
Aber auch die anderen Ethnien und Kulturen einer bunten Stadt kommen vor, die Schwarzen und ihre Kämpfe (aber auch ihre Musik: Wer kennt nicht die legendäre Motown!), die Universitätsvorlesungssäle, die politischen und ideologischen Auseinandersetzungen darin und schließlich ziehen wie in einem traurigen Umzug die „Ruinen von Detroit“ vorbei, die uns auch an die „griechischen Ruinen“ der letzten Jahre erinnern.
Hersteller
- Autor
- Dan Georgakas
- Verleger
- Oi Ekdoseis ton Synadelfon
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Aufwachsen als Grieche und Amerikaner in der Autostadt
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 384
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2016
- Tastaturen
- Biografie
- Zeitraum
- Flüchtlinge, Migranten
- Eigenschaft
- Künstler
- Veröffentlichungsdatum
- 2016
- Abmessungen
- 15x23 cm
- ISBN-13
- 9789609797498
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