Durch diese Korrespondenz, mit den unvermeidlichen Selbstzensuren auf beiden Seiten, treten Momente im Leben der Gesprächspartner zutage. Der Faden von Seferis' Leben entfaltet sich erneut: die Politik, die poetische Schöpfung, die Menschen, die Freundschaften und Abneigungen, die kaputten Beziehungen und die Trauer: die Sprache, das menschliche Schicksal eng verbunden mit der verwirklichten Geschichte, die "Unvernunft" der Politiker.
Doch es gibt auch das Schicksal der Orte, der Orte in den Tentakeln der Zeit: Griechenland, Byzanz, Zypern. . . Der Seferis, den wir kennen. Der mit der schweren, tiefen, nachdenklichen Stimme eines Lehrers über das spricht, was es wert wäre, gesucht und berührt zu werden, während man allein auf diesem schmalen Pfad des "Innen" hinabsteigt.
(. . .) Neben ihm und derjenigen, die ihr Leben mit ihm geteilt hat, entfaltet sich durch diese Briefe auch das Leben eines unbekannten Menschen, eines von jenen, die niemals den Roman ihres Lebens geschrieben haben; ein Roman, den sie - ohne jeden Zweifel - gelebt haben, den sie gelebt haben, ohne ihn uns jemals zu erzählen.
Hersteller
- Verleger
- Mouseio Mpenaki
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 355
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2006
- Tastaturen
- Biografie
- Zeitraum
- Altertum-Mittelalter
- Eigenschaft
- Autoren
- Veröffentlichungsdatum
- 2006
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Auszeichnung
- Nobelpreis
- ISBN-13
- 9789608347519
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