Durch das Lesen großartiger griechischer Autoren der Antike versucht Jacqueline de Romilly, uns die Theorie vom Größeren des Menschen zu verstehen zu geben. Der Mensch, der befreit von göttlicher Furcht, unübertroffene Leistungen erschuf und aus diesen der sogenannte Goldene Zeitalter hervorging: das 5. Jahrhundert v. Chr. in der Musterstadt des höheren Staatswesens, der Demokratie, in Athen.
Zum ersten Mal haben die Götter keine Tier- oder Vogelköpfe mehr, sie sind keine Falken, Widder, Hunde oder Kühe, noch wundersame Wesen mit schrecklichen Eigenschaften wie in Ägypten und Asien oder in Indien. Zum ersten Mal haben die Götter menschliche Züge. Zum ersten Mal werden die Menschen durch Einfallsreichtum und die Kraft des Geistes zu Göttern.
Dieses Experiment führt jedoch nicht zu naive Optimismus. Die Griechen glauben nicht, dass alles rosig für den Menschen ist. Die Tragödie und die Geschichte zeigen uns im Gegenteil, dass sie sich der Niederlagen, Unglücke, Leiden und Qualen, denen die Menschheit ausgesetzt ist, vollkommen bewusst sind.
„Der strahlende Wert der Intelligenz Griechenlands in jener Goldenen Ära liegt darin, dass sie den brennenden Wunsch hatte, die Leidenschaften zu zügeln, Werte zu fördern, sich einem höheren Ideal zu widmen, das der Zeit standhalten würde. Das Konzept der geistigen Größe des Menschen ist ein Ziel, ein Erwerb, ein ständig erneuertes Bemühen, bei dem der Mensch, um Mensch genannt zu werden, all seine Kräfte widmen muss.…“
Hersteller
- Autor
- Jacqueline De Romilly
- Verleger
- Enalios
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Akademisch
- Motiv
- Altes Griechenland, Archäologie, Wissenschaft der Geschichte, Geschichte Asiens
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 160
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789605365608
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