Edward Said sollte die Vorlesung zu Ehren von Freud für das Jahr 2001 am Freud-Institut in Wien halten, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Veröffentlichung von "Die Traumdeutung", aber die Vorlesung wurde unter dem Vorwand der "politischen Konflikte im Nahen Osten" und Saids palästinensischer Identität abgesagt. Im Dezember desselben Jahres fand sie im Freud-Museum in London statt.
Mit einem breiten Spektrum an Materialien aus der Literatur, Archäologie und sozialen Theorie ist Essai von Edward Said eine Erkundung der tiefgreifenden Konsequenzen, die Freuds Buch "Moses und der Monotheismus" heute für die Politik im Nahen Osten hat.
Um sein stetiges Interesse an Freuds Werk und die Einflüsse, die es auf sein eigenes hat, zu belegen, schlägt Edward Said vor, dass Freuds These, Moses sei Ägypter gewesen, jede vereinfachte Akzeptanz einer "reinen" Identität untergräbt und darüber hinaus, dass wir die Identität selbst nicht denken und verarbeiten können, ohne die Anerkennung ihrer inhärenten Grenzen.
Said deutet an, dass ein solch undurchdringlicher, nuancenreicher Sinn von Identität in die politische Realität integriert werden könnte und die Grundlage für ein neues gegenseitiges Verständnis zwischen Juden undPalästinensern bilden könnte. Im Gegensatz dazu verweigert der unaufhörliche Kurs Israels auf einen exklusiv jüdischen Staat jede Vorstellung einer komplexeren und umfassenderen Vergangenheit.
Hersteller
- Autor
- Edward W. Said
- Verleger
- Agra
- Ursprünglicher Titel
- Freud und der Nichteuropäer
- Übersetzung
- Sabbas Michael
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 105
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2004
- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Abmessungen
- 15x20 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789603255550
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