Das Buch ist in der Bibliographie Eudoxus enthalten (Buchcode: 77109884). Eines der wichtigsten klinischen Texte, das Freud in seinen 70er Jahren verfasste, überarbeitete seine damaligen Ansichten zu dem heiklen Thema der Angst.
Hier formuliert er seine sogenannte zweite Theorie über die Angst, in der er sich auf kindliche Angst, Angst gegenüber der Realität, neurotische Angst, automatische Angst und hauptsächlich auf Angst als Warnsignal in Bezug auf jede bedrohliche Situation bezieht, die zur Hemmung oder zur Bildung von Symptomen führen kann, wobei das Ich als Fundstelle dient.
Das Gefühl der Angst weist einige charakteristische Merkmale auf, deren Untersuchung uns verspricht, weiter aufzuklären. Angst hat eine unmissverständliche Beziehung zur Erwartung; sie ist Angst gegenüber etwas. Damit verbunden ist ein Wesen von Unbestimmtheit und Abwesenheit eines Objekts; der korrekte Gebrauch der Sprache ändert sogar seinen Namen, wenn die Angst ein Objekt findet und es dann durch Furcht ersetzt.
Über die Beziehung zur Gefahr hinaus hat die Angst zudem eine weitere Beziehung, nämlich zur Neurose, die wir seit langem zu klären versuchen. Dann stellt sich die Frage, warum nicht alle Angstreaktionen neurotisch sind, warum wir so viele als normal anerkennen; letztendlich erfordert der Unterschied zwischen neurotischer Angst und Angst gegenüber der Realität eine tiefgehende Analyse.
Hersteller
- Autor
- Sigmund Freud
- Verleger
- Metaichmio
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 208
- Veröffentlichungsdatum
- 9/2018
- Veröffentlichungsdatum
- 2018
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9786180316117
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