Mit der Geschichte von drei Generationen der Faemel-Familie, Architekten in einer Stadt im Rheinland, biographiert Heinrich Bell Deutschland selbst. "Billard um halb zehn", erstmals 1959 veröffentlicht und mit großem Erfolg, präsentiert in einer künstlerischen Komposition das große Bild der deutschen "Realität" während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit besonderem Schwerpunkt auf der Zeit des Nationalsozialismus und seinen späteren Überlebenden. Die Faemels, sowohl Schöpfer als auch Zerstörer, repräsentieren mit ihrer dualen Natur einen grundlegenden Widerspruch, den Bell durch die Symbole des "Lamms" und des "Büffels" interpretiert: den Zusammenstoß zwischen dem Individuum mit unkontrolliertem und freiem Denken einerseits und den "vielen" Zeitdienern, die Gewalt ausüben oder zumindest akzeptieren, andererseits.
"Billard um halb zehn" wurde 1965 von Jean-Marie Straub und Daniele Huillet verfilmt.
Hersteller
- Autor
- Heinrich Böll
- Verleger
- Polis
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 447
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2018
- Veröffentlichungsdatum
- 2018
- Auszeichnung
- Nobelpreis
- Abmessungen
- 21x14 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Nein
- Themen
- Architektur, Kino
- ISBN-13
- 9789604355952
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