Diese Geschichten von Penna ähneln Aquarellen. Zwei oder drei Farben, bescheidene Landschaften, spielende Kinder oder Fahrradfahren. Freunde trennen sich, während Pennas wachsames Auge sie beobachtet und skizziert.
Penna ist weder ein Neoplatoniker noch ein alter Hedonist. Er betrachtet nichts als Berührung - er spricht nicht von Liebe - als hohe Kunst und Verehrung. Ein paar Sätze von einem sich verabschiedenden Milchmann, einem Fremden reichen ihm aus, um den Rest seines Tages zu bewältigen. Er sorgt sich nicht um morgen - morgen an irgendeinem Bahnhof, an irgendeinem vernachlässigten Punkt dieser Stadt - ist Rom, Perugia; er wird etwas sehen und wie ein antikes Kind wieder aufstehen, um es zu skizzieren.
Dieser Band von Geschichten wird als "Epimetro" durch die Aufnahme seiner Gedichte ergänzt - mit Korrekturen und Änderungen gegenüber ihrer ersten Veröffentlichung in den Ausgaben 3, 4, 5 der Zeitschrift "Odos Panos". Der Leser wird in den Gedichten erkennen, was er in seiner Prosa aufzeichnet.
Hersteller
- Autor
- Sandro Penna
- Verleger
- Odos Panos
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 166
- Veröffentlichungsdatum
- 1986
- Abmessungen
- 17x12 cm
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