Sie trug immer und nur Grün. Das grüne, einzigartige Kleid, das sie anhatte, als die geschmückten Priester kamen, um sie in einem Eichen-Sarg voller ersten und Anémonen von unserem Haus zu holen, ließ sie an einem Nagel an der Wand hängen, leblos wie ein Baum, der plötzlich verwelkt ist. Auch der lange bis zum Boden reichende Überrock, den sie jeden Winter trug, ohne ihn jemals zu ruinieren, verlieh ihrer schlanken Figur eine offizielle, königliche Strenge. Grün war auch ihr Schal wie eine Muschel, mit den grünsten Vögeln um den Kranz herum. So, als ich als kleines Kind anfing, die Farben zu unterscheiden, und bevor ich die Bäume und das Gras kannte, hatten meine Augen sich mit der fruchtbaren, friedlichen und ewigen Farbe der Schöpfung gefüllt. Wie ein kräftiger, vielschichtiger Hoffnungsstrahl kam ihre Gestalt in unser armes, aber stolzes Haus hinein und hinaus. Und wenn die ganze Welt sie nicht Gold (Chryso) nannte, weil sie so getauft worden war, sollte man sie Frühling, Blumentopf, Garten oder etwas Ähnliches nennen.
Hersteller
- Autor
- Rita Mpoumi - Papa
- Verleger
- Sygchroni Epochi
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 219
- Veröffentlichungsdatum
- 7/1997
- Veröffentlichungsdatum
- 1997
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789602248027
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