Georg Lukács war der bedeutendste marxistische Philosoph und Literaturkritiker des 20. Jahrhunderts. Nach seinem Übertritt zum Marxismus, mit dem Zwischenwerk Geschichte und Klassenbewusstsein (1923), präsentierte er originelle Bearbeitungen in vielen Bereichen, die die marxistische Theorie bereicherten und erneuerten. Darunter Studien zur bürgerlichen Philosophie, wie Der junge Hegel und Die Zerstörung der Logik, unzählige Bücher und Essays über die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, marxistische Abhandlungen über Ästhetik und soziale Dialektik.
In diesem Buch sind die wichtigsten Texte von Lukács aus den 1920er Jahren enthalten, die in der Zeit von 1922-28 verfasst wurden: die Artikel zur Literatur- und Philosophie-Kritik in der Berliner Zeitschrift Rote Fahne (1922), seine Kritik an Historischem Materialismus von Bucharin (1925), philosophische Essays über Lassalle (1925) und Moses Hess (1926) sowie die Thesen von Blum (1928). In diesen Texten klärt Lukács die idealistischen Verwirrungen von Geschichte und Klassenbewusstsein, während er gleichzeitig die fruchtbaren Seiten desselben entwickelt und zentrale Themen seines reifen Denkens einführt.
Gemeinsam genommen führen sie uns damit auf verständliche und leicht nachvollziehbare Weise in die komplexesten Pfade seines späteren Denkens ein. In seinem einführenden Essay diskutiert Christos Kefalis den gesamten intellektuellen Werdegang von Lukács, von seinem Übertritt zum Marxismus bis zu seinen reifen Abschlusswerken. Er analysiert ausführlich die bedeutendsten Studien und bewertet seinen Beitrag zur Entwicklung des Marxismus.
Hersteller
- Autor
- Georg Lukács
- Verleger
- Topos
- Anzahl der Seiten
- 384
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9789604993086
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