Aus dem Werk von Kavafis fehlt Gott nicht. Sein Name jedoch ist abwesend. In den Versen des Alexandriners finden wir die gesamte griechische Theologie, sowohl in ihrer polytheistischen als auch in ihrer christlichen Ausprägung.
Überall dogmatisiert oder predigt der Dichter nicht. Das Göttliche ist für Kavafis ein Teil des Verhaltens des Menschen in seiner Gesellschaft mit dem Leben. Manchmal antwortet es auf die Verzweiflung, um einen Sinn zu verleihen, während es manchmal hermetisch schweigt.
Gelegentlich wird das Transzendente menschlich und wandert durch die Gassen der Sterblichen oder schwebt unsichtbar in den Hallen der Geschichte. In jedem Fall ist es präsent, wie ein Wunsch, wie eine Erwähnung, wie eine Rolle.
Das vorliegende Buch untersucht die Stellung des Göttlichen – in all seinen Aspekten und Bedeutungen – im poetischen Wort von Kavafis, indem es aus seinem gesamten Werk alle Gedichte sammelt und analysiert, die diese Beziehung bezeugen – das Endliche mit dem Unsterblichen, den Menschen mit seinem Gott.
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- Autoren
- Giorgos Ioannidis, Konstantinos P. Kavafis
- Verleger
- Daidaleos
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Das Heilige und das Unaussprechliche im Werk des alexandrinischen Dichters
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 68
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2020
- Tastaturen
- Biografie
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 13x22 cm
- ISBN-13
- 9786185298227
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