Der ehrenwerte Präsident des Gerichts von Sachsen, Dr. Schreber, ein herausragender Vertreter unter den freudianischen Patienten, beginnt eines Tages zu delirieren: Er muss sich in eine Frau verwandeln und passiv Geschlechtsverkehr haben, denn das ist die einzige Bedingung, um die Welt zu retten, trotz der Widerstände, die ihm ein Gott entgegenhält, der nur von Toten verstehen kann. Seine Fantasien sind nicht heimlich und flüchtig. Er wird sie bis zu dem Punkt verteidigen, dass er sie - trotz der Zensur - in einem Buch drucken lässt. Obwohl er den Patienten nie persönlich gekannt hat, findet Freud eine wunderbare Gelegenheit, um seine grundlegenden psychoanalytischen Erkenntnisse anzuwenden und zu überprüfen. Unter einem Verfolgungswahn, der sich in einen Größenwahn verwandelt, unter der Verehrung und dem Hass auf das Bild des Vaters, das das Bild des Arztes wird, das das Bild Gottes wird, durch die Enttäuschung, die der Verlust des Vaters und des Bruders verursacht, untersucht Freud die Bewegung des verdrängten homosexuellen Verlangens, das zu den paranoiden Symptomen führt.
Hersteller
- Autor
- Sigmund Freud
- Verleger
- Plethron
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Psychoanalytische Beobachtungen zur autobiographischen Erzählung eines Falles von Paranoia
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 104
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2020
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 21x14 cm
- ISBN-13
- 9789603483472
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