Das erste Werk „Wie viel Erde braucht der Mensch“ behandelt die Gier und die unstillbare Eitelkeit des Menschen, so viel wie möglich zu besitzen. Der Autor, mit einem einfachen, schnörkellosen Stil und einem fesselnden Rhythmus, zeichnet die Abenteuer des Landwirtes Pachom in den Provinzen des vorrevolutionären Russlands bei seinem übermenschlichen Versuch, immer mehr Ackerland zu erwerben. Der Keim der Gier wächst in ihm, blinden ihn und leitet ihn.
In der Novelle „Der Tod Ivan Iljitschs“ skizziert Tolstoi das Leben und den Tod eines höheren Richters, eines Beamten, der alles erreicht hat, was als sozialer Erfolg gilt. Am Ende seines Lebens sieht sich Ivan Iljitsch, entsetzt, einer sehr einfachen, aber entscheidenden Frage gegenüber: „Habe ich nicht gelebt, wie ich hätte leben sollen?“, während er sich fragt, ob sein Leben irgendeinen wesentlichen Sinn hatte oder ob es sich in Konventionen und Illusionen erschöpft hat.
Beide Texte dieser Ausgabe wurden 1886 veröffentlicht. Wenn wir sie heute lesen, sind wir überrascht, wie wenig sich der Mensch verändert hat, wie gleich die Leidenschaften und Schwächen sind, wie nah und vertraut diese Zeit und diese Literatur sind und wie aktuell letztlich ein Autor ist, der das Leben so tief und beharrlich studierte.
Hersteller
- Autor
- Leo Tolstoy
- Verleger
- Minoas
- Verlage
- Minéas
- Typ
- Klassische Literatur
- Untertitel
- Der Tod von Ivan Ilic
- Abdeckung
- Hardcover
- Anzahl der Seiten
- 192
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2021
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9786180217377
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier