In diesen ausgewählten Texten, die sich von 1905 bis 1938 erstrecken und bis heute unveröffentlicht blieben, wird durch die Untersuchung verschiedener Formen der Psychopathologie das grundlegende freudianische Prinzip des psychischen Konflikts sowie das Verhalten des Ichs des Individuums gegenüber den Anforderungen der Triebe und der äußeren Realität hervorgehoben. Das Individuum, mit perversen/narzisstischen Neigungen, wird in dem Versuch, sich in die äußere Welt einzugliedern, mit der aktuellen Realität in Konflikt geraten (Pleasure-Prinzip im Gegensatz zum Reality-Prinzip). In diesem Versuch bedeutet der Rückgriff auf Neurosen oder Psychosen eine pathologische Art der Anpassung. Das wesentliche Element, das die Psychoanalyse hervorbringt, bezüglich der Struktur und Funktion des psychischen Apparats, ist, dass der psychische Apparatus nicht etwas Einheitliches und Kompaktes ist, sondern aus Gedächtnisspuren, Repräsentationen und Fantasien in einer hauptsächlich unbewussten Form besteht. Diese muss das Ich eines Individuums hervorheben und bewältigen, nachdem es zunächst gelingt, sich ihrer bewusst zu werden, um die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung zu verringern. Dies stellt auch die große Herausforderung dar, die die Psychoanalyse sowohl als Analyse als auch als Therapie durch den Prozess der Hervorhebung des unbewussten Prozesses aufwirft.
Hersteller
- Autor
- Sigmund Freud
- Verleger
- Anatolikos
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 148
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2018
- Veröffentlichungsdatum
- 2018
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786185136383
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