Zu Beginn dieses Werkes erklärt Plutarch seinen Lesern das Konzept und die Philosophie seiner "Parallelbiografien". Er wird nicht jede der berühmten Taten im Detail ausführen, sondern will in Kürze sprechen, denn er schreibt keine Geschichte, sondern Biografien. Er möchte die Zeichen der Seele Alexanders (und des Julius Cäsar) geben, sie psychologisch charakterisieren und über ihr Leben und ihre Charaktere sprechen.
Wenn er beginnt, Alexander zu skizzieren, spricht er über seine Herkunft, die er auf Herkules zurückführt, den Ahnherrn der Makedonier, sowie über das Gerücht, dass er der Sohn des Zeus sei. Seine leiblichen Eltern waren Philipp, der König der Makedonier, und Olympias, aus der königlichen Familie der Molosser von Epirus, eine dynamische Frau und Eingeweihte der orphischen Mysterien.
Seine Kindheit verbrachte er in Pella, der Hauptstadt Makedoniens, mit der gesamten Fürsorge seiner Eltern für eine angemessene Erziehung und Bildung neben großen Weisen seiner Zeit, am wichtigsten der Stagiriter-Philosoph Aristoteles. Sein äußeres Erscheinungsbild deutete auf ein hitziges und fieberhaftes Temperament hin; besonnen, aber gleichzeitig impulsiv, entschlossen und gewalttätig.
Hersteller
- Autoren
- Ploutarchos, Georgios A. Raptis
- Verleger
- Zitros
- Genre
- Antike griechische Literatur
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 621
- Veröffentlichungsdatum
- 4/2020
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789606490316
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